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Fichtelgebirgsverein Brand

Vorschaubild

Stefan Jungnickl

Neubrand 17
95682 Brand

Telefon (09236) 968652
Mobiltelefon (0151) 12449697

E-Mail E-Mail:

1. FGV Ortsgruppe Brand/Opf.

Die Ortsgruppe Brand des Fichtelgebirgevereins e.V. (FGV) besteht seit 1922. Mit 423 Mitgliedern, davon 44. Kindern (bis15 Jahren) und 41 Jugendlichen (bis 27 Jahren) ist der FGV der mitgliederstärkste Verein in der Gemeinde. Entsprechend hat der Verein hohe Akzeptanz in der Bevölkerung des Ortes mit ca. 1.200 Einwohnern.

Zu den satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins zählt u.a. auch der Naturschutz und etwa ¼ der Ortsgruppen der Region ist in diesem Bereich aktiv tätig.

 

Vor wenigen Jahren hat die Ortsgruppe von der Gemeinde eines der ältesten Gebäude im Ort, das so genannte „Baßhaus“ als Vereinsheim erworben und wird dies in den nächsten Jahren sanieren. Das Baßhaus ist Ausgangspunkt der Vereinsarbeit und wird auch für Veranstaltungen und Bastelaktion der Kindergruppe genutzt. Hier wären eine Reihe von Verbesserungen erforderlich, so die Abdichtung der zugigen Scheune, der Ausbau eines Kindergruppenzimmers im Dachgeschoss und die Nutzbarmachung der Außenanlagen.

 

 

1.2 Arbeitskreis Naturschutz des FGV Brand

Der Arbeitskreis Naturschutz Brand des Fichtelgebirgsvereins OG Brand ist zugleich auch Zusammenschluss mit aktiven Mitgliedern des Bund Naturschutz und des Obst- und Gartenbauvereins Brand. Der Arbeitskreis wirkt abhängig von den Themen auch mit Landwirtschaft, Jagd und Privatpersonen und natürlich der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Tirschenreuth sehr gut zusammen. Diese übergreifende Zusammenarbeit ist nicht überall selbstverständlich und beruht auf einem Maß an gegenseitigem Verständnis und Rücksicht.

 

Anfang 2009 hat die FGV-Ortsgruppe Brand eine eigene rund 4.500 m² große Biotopfläche mit Quell- und Grabenbereichen und trockenen, mageren Randbereichen unter anderem mit Bärwurzbestand in Ortsnähe erworben. Noch im gleichen Jahr wurde eine Erstmahd zusammen mit einer angrenzenden Fläche durchgeführt und in Teilbereichen alte Gräben vertieft, um die Grundlage für eine Schafbeweidung ab 2010 zu schaffen. Standortfremde Gehölze wurden entfernt.

 

 

2. Kindergruppe des FGV Brand

Die FGV-Ortsgruppe Brand führt seit jeher Veranstaltungen für Kinder durch, die selbst bzw. über ihre Familien Mitglieder des Vereins sind. Seit Bestehen des Ferienprogramms der Gemeinde 2002 beteiligt sich der Verein meist mit jeweils 3-4 unterschiedlichen Veranstaltungen daran, auch ist der FGV traditionell Veranstalter des örtlichen Kinderfaschings und einer Ostereierwanderung mit Schnitzeljagd.

 

Ab 2007 führte die FGV-Ortsgruppe erste unregelmäßige Veranstaltungen für Kinder mit Themen aus dem Bereich „Naturschutz“ durch. Durchgeführt wurden u.a. eine Wanderung auf den Spuren des Bibers an umliegenden Bächen, ein Fledermausabend mit einem anerkannten Experten und Basteln mit Naturmaterialien im „Geisterwald“. Seit 2008 besteht nun eine Kindergruppe mit regelmäßigen Veranstaltungen, wobei der Schwerpunkt im Bereich „Naturerlebnis“ liegt. Dieser Schwerpunkt stellt auch eine Besonderheit im Fichtelgebirgsverein mit seinen 55. Ortsgruppen dar.

Den Kindern sollen spielerisch und durch eigene Erfahrungen Zusammenhänge und Bedeutung der Umwelt nahe gebracht werden. Vielfach sind dies Erkenntnisse und Erfahrungen, die früher durch die Familie und Schule vermittelt wurden. Diese „alte Tradition“ geriet in der heutigen Zeit zunehmend ins Hintertreffen. Das Wissen um die Zusammenhänge der Umwelt zählen auch zur Kultur im ländlichen Umfeld und sollen zugleich den Grundstein für späteres verantwortungsbewusstes Handeln der Kinder legen.

Der Rahmen der regelmäßigen Gruppe, die ohne Verpflichtung und stets offen für weitere Kinder ist, zielt auch auf den Gemeinschaftsgeist ab und soll auch zum künftigen Fortbestand des Vereins und seine Tätigkeiten im Bereich Naturschutz wesentlich beitragen.

 

Die Betreuung wird durch Erwachsene des Vereins und Eltern durchgeführt; dabei wirken ehrenamtlich Aktive aus dem Arbeitskreis Naturschutz, aber auch Externe Fachleute mit (Imker, Tierhalter, Bayer.-Böhmischer Geopark). Die Kosten (häufig mit Brotzeit) werden überwiegend vom Verein getragen, nur zum Teil werden Unkostenbeiträge erhoben.

 

 

3. Maßnahmen und Initiativen

 

3.1 Rückblick auf 2009

Die zumeist samstags abgehaltenen Veranstaltungen wurden durchwegs von 15 – 25 Kindern im Alter zwischen 5 und 13 Jahren besucht. Einige der Veranstaltungen zielten auf den Gemeinschaftsgeist, so Spiele, Schlittenfahren und Backen im Winter oder ein Kürbisfest im Oktober.

 

Folgende Maßnahmen im Bereich „Umweltbildung/-erfahrung“ wurden durchgeführt, wobei eine Naturerfahrungsaktion im Wald wegen Gewitters entfallen musste:

 

-       Bau von Nistkästen zur Anbringung in den eigenen Gärten mit Information über Hintergründe und Bedeutung

-       Im vereinseigenen Biotop wurden vom Quellbereich gespeiste Tümpel gegraben und Kaulquappen ausgesetzt

-       Ein gemeinsamer Besuch beim „Filzer“ zeigte die Verarbeitung von Schafwolle auf

-       Gemeinsam mit einem oberpfalzweit tätigen hauptamtlichen Experten wurden Quartiere, Lebensweise und der Ausflug von Fledermäusen beobachtet

-       „Rangerinnen“ des Bayer.-Böhmischen Geoparks leiteten eine Aktion, in der Kinder mit selbst gesuchten Materialien des Waldes das „Land zur Zeit der Dinosaurier“ gestalteten

-       Ein Imker erklärte Lebensweise und Bedeutung der Bienen und der Imkerei

 

3.2 Planungen 2010

Ein konkretes Programm besteht zur Zeit für das erste Halbjahr; weitere Aktivitäten sind im Planungsstadium.

 

-      Bau von Nistkästen im Baßhaus am 20. März; dieses mal für Wildvögel und Fledermäuse. Die Kästen werden in der freien Natur angebracht und in den nächsten Jahren beobachtet und gepflegt. Zugleich werden Bastelbögen für Vögel ausgegeben.

-      Im Rahmen des zum zweiten Mal stattfindenden Pflanzentauschtages am Baßhaus am 24. April sind Aktionen mit Kindern wie Säen und Pflanzen mit späterer Beobachtung des Wachstums vorgesehen. Zugleich sollen Kürbisse gesät und zum Kürbisfest Ende Oktober geerntet werden.

-      Im Rahmen der Ostereiwanderung werden erstmals Kinder mit GPS-Geräten vertraut gemacht; der Orientierungssinn soll damit spielerisch geweckt werden

-      Im Mai findet wieder Naturerfahrung im Biotop statt. Es sollen Pflanzen und Tiere bestimmt sowie Nachbesserungsarbeiten an den letztes Jahr gegrabenen Tümpeln durchgeführt werden. Aus Vogelbeerästen werden „Pfeifferl“ geschnitzt.

-      Am 20. Juni findet auf Initiative der FGV-Ortsgruppe der landkreisweite „GEO-Tag der Artenvielfalt in Brand statt. An zwei Tagen sollen etwa 10 Veranstaltungen in der Natur rund um den Ort stattfinden. Das Programm ist in Vorbereitung; derzeit sind an speziellen Teilveranstaltungen mit professioneller Betreuung für Kinder das Suchen und Kochen mit „Kräutern vom Wegesrand“ sowie eine Suche „Was kreucht und fleucht denn da“ vorgesehen.

-      am Baßhaus sollen Insektenhotels gebastelt und am vereinseigenen Biotop, am Baßhaus und ggf. an weiteren Stellen zur Beobachtung im Laufe des Jahres angebracht werden.

-      Geplant aber aus finanziellen Gründen nicht gesichert ist zudem die Fahrt in einen Schausteinbruch zur Freilegung von  Versteinerungen (Raum Eichstätt) bzw. ins Freilandmuseum Neusath-Perschen

 

Zu den weiteren 2010 bzw. im kommenden Jahr anlaufenden Aktionen mit Einbindung in die Umweltarbeit für Kinder zählen

-      die Anlage einer „Geburtenobstwiese“, d.h. Eltern pflanzen Baum für ihr Kind mit Namenswidmung  (nach Abschluss von Bauarbeiten zur Regenrückhaltung), 

-      die Schaffung eines Wildobstlehrgartens durch Mitglieder des Arbeitskreises Naturschutz

-      Anlegung von Naturschauflächen bzw. Pflanzflächen zur gemeinsamen Bestellung durch die Kinder am Vereinsheim Baßhaus als Schaufläche für natürliche Zusammenhänge

-      Nutzung der Früchte bzw. Pflanzen

-      Einbindung in die Biotoppflege und 2010 startende Schafbeweidung; Erklärung und Erfahrung der Bedeutung der Maßnahmen für die Artenvielfalt

-      Gewässerpatenschaft und –erkundung

-      Themenbereich Energie/Klima

 

Chronik des Fichtelgebirgsvereins, Ortsgruppe Brand

 

Aus Liebe zur Heimat und im Verständnis für die Eigentümlichkeit des Fichtelgebirges zu wecken, gründeten im Jahre 1921 zwölf Brander Heimatfreunde die Ortsgruppe Brand. Dies waren im Einzelnen Christof Pürner, Johann Pürner, Ignatz Pürner der Hauptinitiator sowie Albert Fink, Hans Müller, Herman Rauscher, Ulrich Altnöder, Hans Kleier, Simon König, Wolfgang Pöllmann, Franz Zaus und Josef Daubner. Zum ersten Obmann des Fichtelgebirgsvereins Brand wurde Johann Pürner gewählt.

 

Von Anfang an galt das Hauptaugenmerk dem Aufbau der Ortsgruppe und den damit verbundenen gesellschaftlichen Veranstaltungen. Hermann Rauscher, der ab dem Jahre 1924 die Aufgaben des Obmanns übernahm, bewies dies durch zahlreiche gesellige Abende wie Rettich- oder Heidelbeeressen.

 

Am 27.02.1930 wurde Anne-Marie Oberberger zum Obmann gewählt. Sie war es, die erstmals am 04. November 1930 im Gasthaus Grünberg den Bau eines Freibades anregte. Das Grundstück stellte Lehrer Praß im Tauschweg zur Verfügung. Bereits im Juli 1931 konnte das erste Freibad eingeweiht werden. Der Besuch durch junge Männer war anfangs sehr gut, während sich Frauen und Mädchen noch zurückhielten. Die Einnahmen des ersten Jahres von 1.104,26 Reichsmark reichten jedoch nicht aus, die Ausgaben von 1.509,44 Reichsmark zu decken. Obmann Annemarie Oberberger lieh der Ortsgruppe die restlichen 410,00 Reichsmark, die man durch Theateraufführungen wieder hereinspielen wollte. Dies gelang jedoch nicht.

 

Im Übrigen existiert heute noch eine Eintrittskarte mit dem Aufdruck: FGV Brand-Badekarte, Erwachsene 1 Reichsmark. Es handelt sich hierbei um eine Jahreskarte.

 

Der Weggang von Fräulein Oberberger 1933 und das im selben Jahr erlassene Vereinsverbot bedeutete eine Stagnation der Ortsgruppe. Aber insgeheim wurde der Verein von Johann Pürner weitergeführt. Nach 1945 war es wieder Johann Pürner, der den Wiederaufbau der Ortsgruppe in  die Hand nahm und bei der konstituierenden Sitzung in Jahre 1946 zum Obmann gewählt wurde.

 

3 ½ Jahre widmete er sich dieser Aufgabe bis 1949 Albert Fink dieses Amt übernahm. Er sollte neben Annemarie Oberberger zu einer der schillernsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Ortsgruppe werden. Unter seiner Regie wurden Theaterspiel, Leseabende, Tanzveranstaltungen, Besuche der Luisenburgfestspiele und ein Heimatabend durchgeführt.

 

Am 23. Juli 1952 wurde mit 36 Mitgliedern die erste Jugendgruppe gegründet. Erster Jugendwart war Karl Voit, der dieses Amt bis 1957 versah. Am 16. November 1957 übernahm Albert Jungnickl die Aufgaben des Jugendwartes, die zeitweise auch von Lehrer Lothar Mayer und der damaligen Kindergärtnerin Gisela Rachota wahrgenommen wurden. Willi Würstl, Roland Scherm, Hagebuch Georg, Jungnickl Stefan und Roland Kleier fungierten auch in dieser Funktion. Von der Jugendgruppe wurden im Laufe der Zeit zahlreiche Veranstaltungen wie Kinderfasching, Ostereisersuchen, Johannisfeuer, Waldweihnacht, Erlebniswochenende mit Kanu fahren, Hüttenwanderungen und vieles mehr angeboten. 

 

Nach 17-jähriger Obmannstätigkeit, in der die Mitgliederzahl auf 130 anstieg, übergab Albert Fink im Jahre 1966 diese Tätigkeit Hermann Kastl. Albert Fink wurde zum Ehrenobmann ernannt. Durch die Rührigkeit des Obmann Hermann Kastl konnte die Ortsgruppe im Jahre 1978 197 Mitglieder verzeichnen und die erste Frühjahrssternwanderung in Ölbrunn abhalten. Am 21. Oktober desselben Jahres wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Albert Jungnickl zum Obmann gewählt. Unter seiner Führung konnte die Ortsgruppe einen großen Anstieg der Mitgliederzahl verzeichnen. Im Jahre 1983 waren es schon über 300 FGV´ler.

 

In seine Amtperiode fiel die 60-Jahres- Feier der Ortsgruppe, die im Jahre 1983 abgehalten wurde.

 

Wanderungen, die Mainwegwanderung von der Quelle bis zur Mündung, Ausflüge und verschiedene gesellschaftliche Veranstaltungen des FGV gehören mittlerweile zum festen Programm der Ortsgruppe Brand.

 

Jugendwart Roland Scherm  übernahm 1989 die Geschicke der OG. Unter seiner Führung veranstaltete die OG 1993 die erste Wintersternwanderung.

 

Albert Jungnickl  hatte das Amt des Obmannes noch mal von 1994 – 2001 inne. In dieser Zeit wurde 1996 das Vereinszimmer im Baßhaus bezogen und 1997 die Frühjahrssternwanderung abgehalten. Den goldenen Siebenstern bekam Albert Jungnickl 2001, und 2004 wurde er zum Ehrenobmann der Ortsgruppe ernannt.

 

Im Jahre 2001 wurde Jugendwart Stefan Jungnickl zum Obmann gewählt. Unter seiner Führung wurde 2001 der erste offizielle Mietvertrag des Baßhauses mit der Gemeinde Brand unterzeichnet und 2005 wurde die Ortsgruppe ein eingetragener Verein. Mit Hilfe der Gemeinde und des Hauptvereins  wurde 2006 das Baßhaus erworben. Der Startschuss zur Renovierung fiel im Frühjahr 2007 mit dem Anbau von Toiletten am Haus. Auch waren die FGV´ ler 2006 zu Gast bei der Wintersternwanderung auf dem Sportgelände in Brand. Das 400. Mitglied wurde im Jahr 2007 aufgenommen

 

Einer der bisherigen Höhepunkte wird die Ausrichtung des Fichtelgebirgstages im Mai 2008.  

 

Zum Schluss seien noch einige Persönlichkeiten erwähnt, die zwar nie als Obmänner fungiert haben, jedoch zu den tragenden Säulen unserer Ortsgruppe zählen.

 

Da wäre zum einen Andreas Voit, viele Jahre Schriftführer und Wanderwart, Ehrenmitglied der Ortsgruppe, Träger sämtlicher Auszeichnungen des Hauptvereins, kurzum die „graue Eminenz“ der Ortsgruppe. Zum anderen dürfen nicht unerwähnt bleiben Hans Kastl, der zwölf Jahre das Amt des Markierungswartes versah und Johann Daubner, Hauptkassier von 1949-1969, seit 1982 Ehrenmitglied, und nicht zuletzt Pressewart Rudolf Nold und sein Sohn Bertram Nold , waren und sind seit langem das Sprachrohr der Ortsgruppe.

 

Josef Schindler hatte über Jahre das Amt des Wanderwartes inne. Ebenso Andreas Scherm der 1997 zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Im gleichen Jahr wurden der langjährige Kassier Adolf Schindler, Christof Pürner und Markierungswart Michael Geier, nach dem der Brunnen am Seenweg benannt ist, zu Ehrenmitgliedern.

 

Otto Reiß sen. bekleidete das Amt des Wanderwartes. Auf seine Initiative hin wurde 2005 das erste Dreschfest am Baßhaus abgehalten. Er ist einer der Motoren zum Erwerb des Baßhauses gewesen.

 

Hans-Jürgen Schmidt und Josef Sticht waren für das Schrifttum der OG lange zuständig. Michael Lehnert  war jahrelang ein rühriger  2. Jugendwart und 2.Obmann.

 

Peter Philipp ist seit 10 Jahren für die Kasse der OG zuständig und Ludwig König prüft seit über 16 Jahren die Kasse und war zuvor Schriftführer.

 

Oliver Ulbrich ist seit Jahren für den FGV in Sachen Naturschutz, Markierung, Baßhaus und zuletzt als Stellvertretenden Obmann aktiv. Sein Vater Heinz Ulbrich  bekleidet das Amt des Markierungswartes, unter seiner Leitung wurde unser Wegenetz 2002 zum Deutschen Wandertag in Wunsiedel reformiert.


Aktuelle Meldungen

Max-Reger-Medaille für Albert Jungnickl

(12.01.2012)
60 Jahre Mitgliedschaft, davon 50 Jahre in der Vorstandschaft. 20 Jahre Obmann, acht weitere Jahre als stellvertretender Obmann. 13 Jahre war er außerdem Gebietssprecher für den Hauptverein. Eine einzigartige Bilanz, die nur annähernd zu zeigen vermag, welch große Leistung Albert Jungnickl für „seinen” Verein, den Brander Fichtelgebirgsverein vollbracht hat. „Der Fichtelgebirgsverein trägt deine Handschrift”, ist sich auch Bürgermeister Ludwig König sicher, der ihn für seine herausragenden Verdienste für die Siebensterngruppe beim Neujahrsempfang mit der Max-Reger-Medaille auszeichnete. Der Fichtelgebirgsverein hat ihn bereitsfür seine Leistungen mit der höchsten Ehrung, den goldenen Siebenstern gedankt und ihn zum Ehrenobmann ernannt. 
Bereits 1957 übernahm Albert Jungnickl für insgesamt zehn Jahre Jugendwart des Brander Fichtelgebirgsvereins. Anschließend übernahm er neben dem Amt als Kassiers für insgesamt acht Jahre den zweiten Vorsitzenden, bevor er 1978 selbst Chef des Fichtelgebirgsvereins wurde. Bereits in den ersten Jahren seiner Amtszeit hat er die Mitgliederzahl von 179 auf über 300 nahezu verdoppeln und den Fichtelgebirgsverein zum mitgliederstärksten Verein der Gemeinde ausbauen können. 
Nach einer kurzen Auszeit im Jahr 1989 übernahm er 1994 das Amt des Obmanns erneut und hatte dieses bis 2001 inne. In seine Amtperiode fiel unter anderem der Bezug des Basshauses, das heute als Vereinsheim dient. 1997 wurde anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Ortsgruppe die Frühjahrssternwanderung mit über 1000 Gästen in Brand abgehalten. Wanderungen, wie die Mainwegwanderung von der Quelle bis zur Mündung, Ausflüge, Kinderfasching und Johannisfeuer gehören auch heute noch zum festen Programm der Ortsgruppe.
Albert Jungnickl war auch im Hauptverein eine nicht wegzudenkende Säule für den Fichtelgebirgsverein. 13 Jahre war er als Sprecher des zweiten Gebietes für die Ortsgruppen aus  Brand, Ebnath, Friedenfels, Kemnath, Marktredwitz, Nagel, Neusorg, Pullenreuth und Walderhof mitverantwortlich. 
Noch heute kümmert sich der rüstige Rentner liebevoll um das Brander Basshaus. Mehrmals in der Woche kann man beobachten, wie er mit seinem Fahrrad zum Vereinsheim fährt um dort nach den Rechten zu sehen. Mit seiner Leidenschaft für das Fichtelgebirge hat er auch seinen Sohn Stefan begeistern können, der als Vorsitzender der Ortsgruppe in die Fußsstapfen des Vaters getreten ist.
 
Bildunterschrift: Albert Jungnickl bekam von Bürgermeister Ludwig König für seine herausragenden Verdienste für den Fichtelgebirgsverein die Max-Reger-Medaille der Gemeinde. Das Bild zeigt ihn mit Ehefrau Justine und Bürgermeister König.

Foto zur Meldung: Max-Reger-Medaille für Albert Jungnickl
Foto: Max-Reger-Medaille für Albert Jungnickl

Herbstwanderung des FGV Brand

(06.10.2011)

Ziel der dreitägigen Herbstwanderung des FGV Brand war dieses Jahr das Altmühltal. Bei Bilderbuchwetter starteten die Wanderer in Holnstein an der Weißen Laber Richtung Erbmühle, wo man auf eine Herde indischer Wasserbüffel traf. Am Fluss entlang ging es weiter in die Siebentälerstadt Dietfurt zum ersten Quartier. Von Dietfurt führte am nächsten Tag der Weg zunächst auf die Hochfläche hinauf, von wo sich ein herrlicher Blick auf die imposanten Felszinnen von Flügelsberg ergab. Über das Rosskopfplateau ging es hinüber zum Schloss Eggersberg. Nach einem kleinen Anstieg zur Drachenflugschanze erreichte man Riedenburg, die Perle des Altmühltals. Die letzte, vielleicht schönste Etappe am folgenden Tag auf dem Jurasteig verlief über die Altmühlhänge zum märchenhaften Felskomplex des Naturwaldreservates Klamm. Von dessen höchstem Punkt bot sich den FGV’lern  eine beeindruckende Aussicht auf das gegenüberliegende Schloss Prunn. Von dort aus führte die Route weiter in Richtung Essing, am Felsenhäusl und dem Blautopf, einer azurblauen Karstquelle, vorbei. Mit Blick auf die massiven Jurawände oberhalb Essing überquert man auf der längsten Holzbrücke Europas, dem sog. Tatzelwurm, ein letztes Mal die Altmühl. Durch idyllischen Laubwald erreichte die Gruppe den Einstieg in den Keltenwall, der über den Berg hinüber ins Donautal führt. Auf dem Aussichtsplateau am Ende des Walls angekommen, zeigte sich jenseits der Donau das weltberühmte Kloster Weltenburg. Dort erholte man sich von der anstrengenden Wanderung bei herrlich kühlen Getränken.

Foto Brunner Klaus   Bericht Jungnickl Stefan

Foto zur Meldung: Herbstwanderung des FGV Brand
Foto: Herbstwanderung des FGV Brand

Kürbisfest

(22.11.2010)

Nachdem eine andere örtliche Jugendgruppe ihren Halloween-Rundgang für Kinder nicht mehr veranstalten konnte, griff der FGV im Vorjahr diese Idee auf und veranstaltete auch 2010 wieder ein Kinder-Kürbisfest im FGV-eigenen Baßhaus. Dort wurden zunächst die etwa 40 Kinder (und auch Mütter) geschminkt, ehe mit Einbruch der Dunkelheit der Höhepunkt folgte: Der Umzug in Gruppen durchs Dorf. Nach „Süßem oder Saurem“ wurde in bewährter Weise nur dort gefragt, wo die Bewohner einen zuvor ausgelegten „Kürbiszettel“ an der Türe hatten. Mehr und mehr etablierte sich dabei, dass auch teilnehmende Mütter um einem kleinen Schluck zum „aufwärmen“ gebeten haben. Nach dem Rundgang fand in der gruslig dekorierten Scheune eine Brotzeit mit blutigen Fingern und den erbeuteten Süßigkeiten statt. Der FGV bedankt sich bei Allen im Ort, die die Kinder mit Süßigkeiten versorgt haben.


Gerald Hoch

Foto zur Meldung: Kürbisfest
Foto: Kürbisfest

FGV Zeltlager auf 06. August verschoben!

(28.07.2010)

Nach dem großen Spaß im letzten Jahr bietet die FGV- Kindergruppe auch heuer wieder ein Zeltlager für eine Nacht an. Teilnehmen können Kinder bis zu 14 Jahren in Begleitung ihrer Eltern oder verantwortlicher Aufsichtspersonen.  Wir treffen uns um 17 Uhr am Rathaus und fahren gemeinsam zu einer Wiese in der Nähe des Freibades. Neben dem gemeinsamen Grillen planen wir auch eine Schnitzeljagd, Quidditsch und weitere Action. Ende ist am Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück. Mitzubringen sind auf alle Fälle Zelt, Schlafsack, Laternen, Taschenlampe und Sachen zum Grillen. Frühstück ist gratis, Getränke können zum Selbstkostenpreis gekauft werden. Anmeldung bei Stefan Jungnickl (0151/12449697) oder Familie Hoch (967224). Bei schlechtem Wetter muss der Termin verschoben werden!

Erlebniswochenende des Fichtelgebirgsvereins im Bayerischen Wald.

(09.06.2010)

Ziel des diesjährigen Erlebniswochenendes des FGV war der Kanucampingplatz Aquahema in Blaibach bei Bad Kötzting. Nach dem Aufbau der Zelte rundete ein gemütliches Lagerfeuer den ersten Tag ab. Am nächsten Morgen stieg, mit viel Mut, die bunt gemischte Truppe in die Kanus ein. Nach ein paar wilden Passagen im „Bärenloch“,  paddelte man gemütlich auf dem „Schwarzen Regen“ weiter nach Theisnach, wo man dann zurück auf den Campingplatz gebracht wurde. In der warmen Sonne wieder angekommen, lies man die Tour am Lagerfeuer und beim Sound der Blackbox ausklingen. Leider musste wegen des regnerischen Wetters das für Sonntag geplante Skispringen am Fuße des Hohen Bogens ausfallen.

Foto zur Meldung: Erlebniswochenende des Fichtelgebirgsvereins im Bayerischen Wald.
Foto: Erlebniswochenende des Fichtelgebirgsvereins im Bayerischen Wald.


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