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Steinwald

Der 1970 gegründete Naturpark Steinwald ist ein hervorragendes Urlaubs- und Erholungsgebiet für Familien, Wanderer und Naturfreunde; abseits vom Massentourismus. Zwei Drittel des Naturparks sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Gut markierte Wander- und Radwege führen direkt vom Urlaubsquartier durch den urwüchsigen Mittelgebirgswald.

Als touristische Attraktion für Wanderfreunde wurde vor kurzem der Prädikatsweg „Goldsteigeröffnet, der beginnend von Marktredwitz in Nord-Südrichtung den Naturpark Steinwald durchquert und bis nach Passau führt.

Berge, bizarre Felsformationen, Wildwasser, Weiher und viel Wald charakterisieren die schöne Gegend des Naturparks Steinwald. Aus dem harten Urgestein haben Wind und Wetter steil aufragende Felsgruppen genagt. Die dieser Waldlandschaft das Gepräge und dem Steinwald den Namen gaben. Mehrere Wanderrouten stehen zur Auswahl, um auf die 946 m hohe Platte, die höchste Erhebung des Steinwaldes zu gelangen. Von dort aus hat der Wanderer auf dem „Oberpfalzturm“ eine fantastische Fernsicht über sein Urlaubsgebiet im Nordosten Bayerns.


Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf. Die geschlossene Waldlandschaft wird von Nadelbäumen, immer wieder mit schönen Buchenbeständen durchsetzt, geprägt.

Die dem Steinwald vorgelagerte Basaltkuppenlandschaft um Waldeck mit Waldecker Schloßberg, Anzenstein und Armesberg grenzt den Naturpark nach Westen ab. Die alte von Nürnberg kommende Handelsstraße über Kemnath, Neusorg, Waldershof durch die Eger – Röslau – Senke trennt nach Nordwesten den Steinwald vom Fichtelgebirge. Die Straße war einst eine wichtige Wirtschaftsader nach Sachsen und Böhmen.

Im Norden reicht der Naturpark knapp bis Marktredwitz / Waldershof und zieht im Osten um das Basaltgebiet des Teichelberges herum entlang der Bahnlinie bis Wiesau. Er umfasst im Südosten das ausgedehnte und ökologisch reiche Weihergebiet um Muckenthal und Schönhaid. Die Südgrenze des Naturparks verläuft mit der B299 von der Autobahn beim Naturschutzgebiet „Waldnaabtal“ bis Erbendorf mit dem Naturschutzgebiet „Föhrenbühl“ und endet im Südwesten am Hessenreuther Wald bei Atzmannsberg.